Einblick in die millionenschwere Beerdigung eines Roma-Königs: Fernseher, Gold und unterirdische Villen!

Wir alle kennen die Redewendung, dass man nach dem Tod nichts mitnimmt. Doch die Traditionen vieler Roma-Gemeinschaften sehen die letzte Reise ganz anders. Sie glauben, dass das Jenseits eine Fortsetzung des irdischen Lebens ist, was bedeutet, dass dem Verstorbenen der gewohnte Komfort geboten werden muss. Deshalb werden die Beerdigungen einflussreicher Roma-Barone oft zu prunkvollen Zeremonien, die Hunderttausende, manchmal sogar Millionen von Dollar kosten.

Ein eindrucksvolles Beispiel ist die Beerdigung des britischen Unternehmers Frank Thompson, der von seinen Verwandten als „König der Familie“ bezeichnet wurde. Nach seinem Tod im Alter von 69 Jahren beschloss seine Familie, einen Abschied zu organisieren, wie ihn das Land noch nie gesehen hatte. Für Frank wurde ein goldverzierter Sarg aus dem Ausland bestellt, und ein Trauerzug, angeführt von einem Rolls-Royce, bereiste mehrere Tage lang die Orte, die mit seinem Leben verbunden waren. Nach der Beerdigung begann der Bau eines massiven Marmorgrabes über der Grabstätte, der etwa ein Jahr dauerte.

Solcher Luxus ist jedoch alles andere als die Ausnahme. Wohlhabende römische Familien pflegen die Tradition, unterirdisch regelrechte Wohnräume zu schaffen. Diese Gräber können Betten, Sofas, Kleiderschränke, Fernseher, Kühlschränke, Handys, teure Kleidung, Schmuck und sogar Sammleralkohol enthalten. Angehörige versuchen, alles, was dem Verstorbenen im Leben wichtig war, in seiner Nähe zu platzieren: Lieblingspantoffeln, einen Rasierer, Bücher, Fotos und andere persönliche Gegenstände.

Manchmal gleichen diese unterirdischen Bauwerke vollwertigen Wohnungen mit mehreren Zimmern. Ein separater Raum für das Auto des Verstorbenen gilt als besonders prestigeträchtig. Solch aufwendige Bestattungen sind jedoch selten und nur den wohlhabendsten Familien vorbehalten.

Nach der Trauerfeier legen die Frauen oft ihren Goldschmuck ab und werfen ihn als letzte Gabe für den Verstorbenen ins Grab. Anschließend wird das Gräberfeld mit Stahlbetonplatten abgedeckt und mit Beton verfüllt, um es vor Einbrechern zu schützen. Doch selbst diese Maßnahmen sind nicht immer wirksam. Es sind Fälle bekannt, in denen Kriminelle in neu errichtete Gräber einbrachen und Geld, Schmuck und teure Uhren stahlen, die neben den Verstorbenen zurückgelassen worden waren.

Die Trauerzüge selbst können nicht weniger beeindruckend sein. Für manche Barone werden exklusive Särge aus edlen Hölzern angefertigt, die mit Beleuchtung, Belüftung und anderen ungewöhnlichen Ausstattungsmerkmalen versehen sind. Verwandte und Vertreter der Gemeinde aus Dutzenden von Ländern nehmen an der Zeremonie teil, und Konvois aus Limousinen und Luxuswagen erstrecken sich über viele Kilometer.

Dies war die Beerdigung des berühmten rumänischen Führers Florian Cioaba, der von Tausenden von Menschen und Delegationen aus verschiedenen Ländern begleitet wurde. Nicht weniger prunkvoll waren die Abschiedszeremonien für die britische „Zigeunerkönigin“ und das Oberhaupt des italienischen Clans, Vittorio Casamonica, deren Beerdigungen von luxuriösen Kutschen, Pferden, einem Meer von Blumen und kilometerlangen Trauerzügen begleitet wurden.

Besondere Aufmerksamkeit wird auch den Denkmälern gewidmet. Grabsteine ​​zeigen den Verstorbenen oft in voller Länge, neben Autos, Pferden, teuren Uhren, Angelausrüstung, Flaschen edlen Alkohols oder anderen Symbolen von Reichtum und Hobbys. Tische, Bänke und sogar überdachte Pavillons werden in der Nähe der Gräber aufgestellt, damit Angehörige zu Gedenkmahlzeiten zusammenkommen können. Für die meisten Menschen wirken solche Beerdigungen wie unglaublicher Luxus. Doch für viele Roma-Familien ist es mehr als nur ein Ausdruck von Reichtum; es ist eine Möglichkeit, Respekt vor einer Person zu zeigen, die zu Lebzeiten das Oberhaupt der Familie war und unbestrittene Autorität genoss. Sie glauben, dass ein würdevolles Leben nach dem Tod eine ebenso würdevolle Fortsetzung verdient.