Hier erfahren Sie, was Ihre Füße anschwellen lässt (und was Sie dagegen tun können)

Schwellungen an Füßen und Knöcheln sind ein häufiges Problem, das verschiedene Ursachen haben kann. Manchmal reichen einfache Hausmittel aus, um die Beschwerden zu lindern und den Abtransport überschüssiger Flüssigkeit aus dem Gewebe zu beschleunigen. In manchen Fällen können Schwellungen jedoch auf Erkrankungen hinweisen und erfordern ärztliche Hilfe.

Warum schwellen Füße an?

Zu den häufigsten Ursachen gehören:

  • langes Stehen;
  • unbequeme oder enge Schuhe;
  • Schwangerschaft;
  • zu viel Salz in der Ernährung;
  • Durchblutungsstörungen;
  • bestimmte chronische Erkrankungen.

Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe werden als Ödeme bezeichnet. In vielen Fällen klingen sie von selbst ab, es gibt jedoch Möglichkeiten, den Körper bei der schnelleren Bewältigung dieses Problems zu unterstützen.

1. Achten Sie auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr

Dehydrierung führt dazu, dass der Körper Flüssigkeit einlagert, was Schwellungen verstärken kann. Trinken Sie regelmäßig Wasser, natürliche Säfte, Brühe oder Smoothies. Es empfiehlt sich, Alkohol und koffeinhaltige Getränke einzuschränken, da diese zur Dehydrierung beitragen können.

2. Tragen Sie Kompressionsstrümpfe

Kompressionsstrümpfe verbessern den venösen Rückfluss und reduzieren Flüssigkeitsansammlungen in den Beinen. Sie sind besonders vorteilhaft für Menschen mit Veneninsuffizienz oder Lymphödemen.

Bei peripherer arterieller Verschlusskrankheit (pAVK) können solche Produkte jedoch kontraindiziert sein.

3. Nehmen Sie kühle Bäder mit Bittersalz

Manche Menschen berichten von einer Linderung der Schwellungen nach Bädern mit Bittersalz (Magnesiumsulfat). Diese Anwendungen sollen die Muskeln entspannen und Entzündungen reduzieren.

4. Lagern Sie die Beine hoch

Legen Sie beim Ausruhen oder Schlafen die Beine auf ein Kissen oder eine Rolle. Diese Position fördert den Flüssigkeitsabfluss und entlastet das Herz-Kreislauf-System.

5. Bewegen Sie sich mehr

Langes Sitzen oder Stehen beeinträchtigt die Durchblutung und trägt zur Entstehung von Ödemen bei. Hilfreich sind kurze Spaziergänge jede Stunde, Bewegungen der Füße und Knöchel sowie regelmäßige Positionswechsel.

6. Achten Sie auf Ihren Magnesiumspiegel

Ein Magnesiummangel kann manchmal zu Wassereinlagerungen führen. Integrieren Sie magnesiumreiche Lebensmittel in Ihre Ernährung:

  • Mandeln;
  • Cashewnüsse;
  • Spinat;
  • Kartoffeln;
  • Vollkornreis.

7. Reduzieren Sie Ihren Salzkonsum

Zu viel Natrium fördert Wassereinlagerungen im Gewebe. Um Schwellungen zu reduzieren, sollten Sie den Verzehr von salzigen Snacks, verarbeiteten Lebensmitteln und Fertigprodukten einschränken.

8. Achten Sie auf Ihr Gewicht

Übergewicht belastet die Blutgefäße und Gelenke der unteren Extremitäten zusätzlich und beeinträchtigt die Durchblutung. Eine schrittweise Gewichtsabnahme kann helfen, Schwellungen zu reduzieren und die Beweglichkeit zu verbessern.

9. Massieren Sie Ihre Füße

Eine sanfte Massage von den Füßen in Richtung Herz verbessert den Lymphfluss und die Durchblutung. Diese Behandlung kann Wassereinlagerungen reduzieren und gleichzeitig müde Beine entlasten.

10. Erhöhen Sie Ihre Kaliumzufuhr

Kalium hilft dem Körper, den Flüssigkeitshaushalt aufrechtzuerhalten und die negativen Auswirkungen von zu viel Natrium zu verringern. Gute Kaliumquellen sind:

  • Bananen;
  • getrocknete Aprikosen;
  • Linsen;
  • Bohnen;
  • Kartoffeln;
  • Kürbis;
  • Orangensaft.

Wann sollte man einen Arzt aufsuchen?

Wenn Hausmittel nicht helfen, die Schwellung anhält, nur ein Bein betrifft oder von weiteren Symptomen wie Schmerzen, Rötung oder Atemnot begleitet wird, sollten Sie umgehend ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.