Als ein großer Damm plötzlich brach, erschütterte die Zerstörung die gesamte Region. Eine gewaltige Wassermasse durchbrach das Bauwerk, überschwemmte das umliegende Land und brachte viele Menschen in Gefahr. Zunächst vermuteten die Behörden natürliche Ursachen wie Erosion oder versteckte Baumängel. Doch die Ermittler Smith und Peterson begannen schnell, diese Erklärung zu bezweifeln. Der Zeitpunkt des Einsturzes und die verfügbaren technischen Daten deuteten darauf hin, dass die Katastrophe wohl kein reiner Zufall war.
Am Unglücksort angekommen, bot sich den Ermittlern ein Bild der Verwüstung. Der Damm war fast vollständig zerstört; nur noch Trümmer lagen verstreut herum, und das Wasser strömte unkontrolliert durch das Tal. Die Beweissicherung gestaltete sich äußerst schwierig, da ein Großteil bereits weggespült worden war.
Die Durchsicht von Ingenieursberichten brachte ein unerwartetes Detail ans Licht. Jüngste Inspektionen hatten ergeben, dass der Damm stabil war und voraussichtlich noch jahrelang betriebsbereit bleiben würde. Es gab keine kritischen Probleme, die ein so plötzliches Versagen erklären konnten. Diese Entdeckung ließ Smith eine andere Möglichkeit in Betracht ziehen: Der Einsturz könnte absichtlich herbeigeführt worden sein. Während der Befragungen der Mitarbeiter kam ein bemerkenswertes Detail ans Licht. Ein ehemaliger Angestellter hatte kürzlich nach einem heftigen Streit über die Wasserbewirtschaftung gekündigt. Bekannt für sein starkes Umweltbewusstsein, hatte er zuvor versucht, eine Veranstaltung zur Wasseraufbereitung zu organisieren, was ihm jedoch verweigert wurde. Daraufhin verließ er wütend den Ort und kehrte nicht zurück, was die Aufmerksamkeit der Ermittler auf sich zog.
Während ihrer weiteren Ermittlungen erhielten Smith und Peterson eine anonyme Nachricht. Der Anrufer behauptete, der Einsturz sei kein Unfall gewesen und nannte den Standort eines verlassenen Gebäudes. Obwohl die Quelle fragwürdig war, beschlossen die Ermittler, der Spur nachzugehen und gelangten zu einer alten, verlassenen Kantine in einem Industriegebiet.
Im Inneren des Gebäudes entdeckten sie eindeutige Beweise für die Vorbereitung. Die Wände waren mit Fotos des Staudamms bedeckt, zusammen mit detaillierten Notizen, Diagrammen und Berechnungen. Es war offensichtlich, dass der Einsturz sorgfältig geplant und nicht spontan gewesen war.
Bei einer weiteren Untersuchung stießen sie auf einen Mann, der sich im Gebäude ausruhte. Er wurde bald als der ehemalige Angestellte identifiziert, der den Staudamm verlassen hatte. Nach seiner Festnahme leistete er zunächst Widerstand, gestand aber schließlich. Er gab seine Beteiligung an einer radikalen Umweltgruppe zu, die glaubte, die Zerstörung des Staudamms würde die Aufmerksamkeit auf Umweltprobleme lenken.
Das Geständnis bestätigte, dass der Einsturz ein vorsätzlicher Sabotageakt einer organisierten Gruppe war. Die Behörden nahmen umgehend mehrere Personen fest, die mit der Verschwörung in Verbindung standen. Obwohl die Aufklärung des Dammbruchs Jahre dauern würde, verhinderte die Untersuchung weitere Vorfälle und stellte sicher, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen wurden. Für Smith und Peterson wurde der Fall zu einem der schwerwiegendsten und denkwürdigsten ihrer Karrieren.