Wenn Ihr Hund über 7 Jahre alt ist, tun Sie dies jeden Abend

Ihr Hund schnappt sich noch freudig die Leine, begrüßt Sie freudig an der Tür, frisst mit großem Appetit und reagiert lautstark auf jedes verdächtige Geräusch. Es scheint, als ob die Zeit keine Rolle mehr an ihm spielt.

Doch nach etwa sieben Jahren beginnt sich der Körper eines Hundes allmählich zu verändern. Morgens steht Ihr Liebling vielleicht etwas langsamer auf, ruht sich nach einem Spaziergang länger aus, schläft mehr oder bewegt sich vorsichtiger. Diese Veränderungen verlaufen oft so schleichend, dass der Besitzer sie erst bemerkt, wenn das Alter seine Spuren hinterlässt.

Deshalb ist der Abend eine hervorragende Zeit für ein kurzes Ritual zu Hause, das nur wenige Minuten dauert. Es ersetzt zwar keine tierärztliche Untersuchung, trägt aber zum Wohlbefinden Ihres Hundes bei und hilft, besorgniserregende Veränderungen frühzeitig zu erkennen.

1. Ein paar Minuten für eine Untersuchung und eine sanfte Massage

Wenn Ihr Hund zum Ausruhen liegt, streicheln Sie ihm sanft den Rücken vom Nacken bis zum Schwanz. Fahren Sie anschließend sanft mit den Händen über Schultern, Hüften und Beine.

Vermeiden Sie starken Druck und kräftiges Kneten der Gelenke. Ziel ist es, Ihr Tier zu entspannen und gleichzeitig seinen Zustand zu überprüfen. Achten Sie auf Anzeichen von Schmerzen, Schwellungen, ungewöhnliche Knoten oder Stellen, die Ihr Hund zuvor gemieden hat. Wenn sich Ihr Tier plötzlich zurückzieht, jammert oder aggressiv reagiert, wenn Sie es berühren, beenden Sie die Massage und konsultieren Sie einen Tierarzt.

2. Zähne und Wassernapf

Die Mundgesundheit steht in direktem Zusammenhang mit dem allgemeinen Wohlbefinden Ihres Hundes. Zahnbelag, Zahnstein, Zahnfleischentzündungen und Mundgeruch sind keine normalen Alterserscheinungen.

Heben Sie vor dem Schlafengehen vorsichtig die Lefze Ihres Hundes an, um sie auf Rötungen oder andere Veränderungen zu überprüfen. Verwenden Sie zur Vorbeugung spezielle Zahnpflegeprodukte für Hunde.

Überprüfen Sie auch das Wasser. Ältere Tiere sollten jederzeit Zugang zu frischem Wasser haben. Steht der Napf weit vom Hundebett entfernt, stellen Sie einen zusätzlichen Napf in die Nähe des Ruheplatzes.

3. Ruhe vor dem Schlafengehen

Ältere Hunde können ängstlicher werden und manchmal nachts schlecht schlafen. Daher ist es hilfreich, eine vorhersehbare Abendroutine einzuführen. Sprechen Sie vor dem Schlafengehen ein paar Minuten ruhig mit Ihrem Haustier, streicheln Sie es und geben Sie ihm sein Lieblingsspielzeug oder seine gewohnte Decke. Eine beständige Routine hilft dem Hund zu verstehen, dass der Tag zu Ende ist und es Zeit zum Ausruhen ist.

Wenn Ihr älterer Hund nachts im Haus umherwandert, häufig aufwacht, jammert oder verwirrt wirkt, sollten Sie dies nicht automatisch auf sein Alter schieben. Solches Verhalten kann eine medizinische Ursache haben, daher ist es ratsam, einen Spezialisten zu konsultieren.

Überprüfen Sie den Schlafplatz Ihres Haustiers.

Ein bequemes Bett ist besonders wichtig für einen älteren Hund. Es sollte guten Halt bieten und nicht unter dem Gewicht des Hundes durchhängen.

Der Boden um das Bett herum ist ebenso wichtig. Ein rutschiger Untergrund kann für einen Hund, der nach dem Schlafen Schwierigkeiten hat, sicher aufzustehen, ein echtes Problem darstellen. Am besten legen Sie eine rutschfeste Matte aus.

Sieben Jahre bedeuten nicht, dass ein Hund plötzlich alt ist. Vieles hängt von der Größe, der Rasse und den individuellen Eigenschaften des Tieres ab.

Doch gerade mit zunehmendem Alter wird regelmäßige Aufmerksamkeit besonders wichtig. Ein paar Minuten am Abend ermöglichen es Ihnen, Veränderungen in Bewegung, Appetit, Verhalten, Zahngesundheit oder Hautzustand zu erkennen, bevor ein Problem offensichtlich wird.

Und vor allem ist dies für einen Hund nicht einfach nur eine Untersuchung. Es sind ein paar Minuten mit einer vertrauten Person.