Ein scheinbar gewöhnlicher Pickel in der Nähe ihrer Nase wurde für die 32-jährige Alisha Monaco zum Albtraum. Die Frau aus Michigan beschloss, die Entzündung selbst zu entfernen, bereute ihre Entscheidung aber schnell.
Der Pickel befand sich seitlich an ihrer Nase, direkt unter dem Nasenflügel. Alisha nahm ein spezielles Instrument, desinfizierte es und versuchte, sanft auf die entzündete Stelle zu drücken. Doch fast sofort merkte sie, dass etwas nicht stimmte.
Laut ihrer Aussage verspürte sie beim Versuch, den Pickel auszudrücken, plötzlich ein Knacken in ihrem rechten Ohr. Fast unmittelbar darauf traten starke Schmerzen und Schwindel auf. Da erinnerte sich Alisha an das sogenannte „Todesdreieck“ – den Bereich des Gesichts vom Nasenrücken bis zu den Mundwinkeln. Ärzte warnen davor, Pickel in diesem Bereich unbedacht auszudrücken, da sich die Infektion in seltenen Fällen über die Blutgefäße auf tiefer liegende Strukturen des Kopfes ausbreiten kann. Alisha erkannte, dass die Situation eindeutig nicht normal war und gab die Versuche auf. Sie behandelte ihre Haut und versuchte es mit einem speziellen Akne-Pflaster in der Hoffnung, dass die Beschwerden über Nacht abklingen würden.
Doch am Morgen war es deutlich schlimmer.
Einige Stunden später wachte sie mit starken Schmerzen auf. Ihr Gesicht war deutlich geschwollen, und ihr Zustand ängstigte sie so sehr, dass sie sich nicht einmal traute, in den Spiegel zu schauen. Auch Alishas Mann war erstaunt, wie sehr sich ihr Gesicht durch die leichte Entzündung verändert hatte.
An diesem Morgen ging sie in die Notaufnahme. Es war ihr peinlich, wegen eines scheinbar harmlosen Pickels zum Arzt zu gehen, aber die Spezialisten erklärten ihr, dass sie richtig gehandelt hatte.
Die Ärzte verschrieben ihr Antibiotika-Tabletten, eine antibakterielle Creme, ein Kortisonpräparat und ein Nasenspray. Außerdem wurde festgestellt, dass sich eine erhebliche Menge Flüssigkeit in ihrem rechten Ohr angesammelt hatte.
Glücklicherweise zeigte die Behandlung schnell Wirkung. Innerhalb der ersten zwölf Stunden ging die Schwellung deutlich zurück. Drei Tage später war ihr Gesicht wieder völlig normal, und etwa eine Woche später war der Pickel verschwunden.
Nach dieser Erfahrung beschloss Alisha, ihre Erlebnisse auf TikTok zu teilen. Ihr Video erreichte Millionen von Aufrufen und sorgte für großes Aufsehen. Viele Nutzer gaben zu, noch nie von den Risiken gehört zu haben, die mit Pickeln in dieser Gesichtspartie verbunden sind.
„Manchmal hat man das Gefühl, man drückt den Pickel nur aus, aber es ist besser, ihn heilen zu lassen“, sagt Alisha. Auch Experten raten davon ab, Pickel in der betroffenen Stelle auszudrücken oder daran herumzudrücken. Stattdessen kann man eine warme Kompresse oder ein spezielles Akne-Pflaster verwenden. Alishas Geschichte wurde für viele Nutzer zu einer unerwarteten Erinnerung: Nicht jeder Pickel im Gesicht sollte angefasst werden. Manchmal ist ein paar Tage Geduld viel sicherer, als zu versuchen, einen Pickel selbst zu entfernen.