Eine 78-jährige Frau baute sich ihr Traumhaus in einer Höhle – und dessen Inneres begeistert jeden Besucher

Als Marta 78 wurde, beschloss sie, ihr Leben radikal zu verändern. Sie verkaufte ihr vertrautes Haus in der Vorstadt und investierte all ihre Energie und Mittel in ein ungewöhnliches Projekt, das viele für verrückt hielten.

So entstand ihr beeindruckendes „Höhlenhaus“. Die wichtigste Vorgabe war einfach: die natürliche Schönheit der Höhle zu bewahren und sie nicht in ein konventionelles Wohnhaus umzuwandeln.

Besonders beeindruckend ist der erste Raum im Haus. Die Steinwände wölben sich sanft um den Eingang, und eingelassene Lampen schimmern sanft zwischen den Felswänden.

Anstelle eines traditionellen Flurs gibt es einen gewundenen Gang, der sich leicht zur Seite krümmt. Trotz des Vorschlags der Bauarbeiter, die Oberfläche komplett zu glätten, bestand Marta darauf, die natürliche Topografie zu erhalten.

Ein großes, weiches, helles Sofa, umgeben von Kissen, steht im Zentrum des Wohnzimmers. Ein dicker Teppich bedeckt den Boden, und auf einem Holztisch stehen fast immer eine Teekanne, ein Kreuzworträtsel und ein Teller mit selbstgebackenen Keksen. Sanftes Licht spiegelt sich in den Steinwänden und taucht sie in goldene Farbtöne. In den kälteren Monaten sorgt ein kleiner Ofen in einer natürlichen Steinnische für behagliche Atmosphäre.

Das Herzstück des Zimmers ist ein großes rundes Fenster mit Blick ins Tal, durch das man Regen, Nebel und das Leben im kleinen Dorf beobachten kann. Die Küche ist einer der ungewöhnlichsten Räume des Hauses. Ihr Grundriss folgt perfekt den natürlichen Kurven der Steinwände, sodass es praktisch keine geraden Linien gibt.

Ein besonderes Plätzchen nimmt ein Stück Naturfelsen ein, das Marta bewusst unberührt ließ. Trotz ihrer ungewöhnlichen Lage ist die Küche voll funktionsfähig. Das Schlafzimmer befindet sich im hintersten Teil des Hauses. Das Bett steht in einer natürlichen Nische, als hätte die Höhle selbst einen besonderen Platz dafür geschaffen. Das Schlafzimmer ist schlicht eingerichtet: ein Kleiderschrank, ein Sessel, ein Korb für Decken und ein kleines Regal mit Lieblingsbüchern.

Ein schmales Fenster nahe der Decke verleiht dem Raum einen besonderen Charme.

Der Eingang zum Badezimmer verbirgt sich hinter einer schweren Holztür, die an die Tür eines alten Landhauses erinnert.

Im Inneren ist der Raum überraschend hell. Naturstein trifft auf Holz, Spiegel und sanftes Licht.

Der Duschbereich fügt sich harmonisch in die geschwungenen Formen der Höhle ein. Das Waschbecken ist auf einer massiven Holzplatte montiert.

Eine tiefe Badewanne neben einem kleinen Bogenfenster nimmt einen besonderen Platz ein. Im Sommer öffnet der Besitzer es und genießt die Geräusche der Natur beim Entspannen.

In einer der seitlichen Nischen befindet sich eine kleine Leseecke. Sie bietet Platz für einen bequemen Sessel, eine Lampe, ein Bücherregal und eine weiche Decke.

Der unerwartetste Ort liegt außerhalb der Höhle. Ein Seitenausgang führt zu einer versteckten Terrasse, die von der Straße aus nicht einsehbar ist.

Von hier aus bietet sich ein herrlicher Blick über die Felder, das Dorf und die umliegenden Hügel.

Die Terrasse ist mit zwei Sesseln und einem kleinen Tisch ausgestattet. Lavendel, Thymian und andere pflegeleichte Blumen gedeihen prächtig zwischen den Steinen.

Für Marta ist dies nicht einfach nur ein ungewöhnliches Zuhause. Es ist ein wahr gewordener Traum, der Beweis dafür, dass man in jedem Alter ein neues Kapitel im Leben aufschlagen kann.